· 

Basis Seminar Plus "Die KUBYmethode"


Meine Erfahrung

Ich war immer ein "Kopfmensch". Oder besser geschrieben, ich wurde es. Denn ich glaube nicht, dass man als "Kopfmensch" auf die Welt kommt. Als Kind ist man noch in seiner Intuition, erst im Laufe der Zeit mit Erziehung, Kindergarten und Schule lernt man hauptsächlich mit seiner Ratio zu arbeiten. Viele werden zu einem vernünftigen, rationell denkenden Wesen erzogen. Es gibt sicher Menschen, die lassen sich davon wenig beeindrucken, aber bei mir hat es super geklappt - es wurde ganze Arbeit geleistet. Ich will hier jetzt aber niemandem einen Vorwurf machen oder die Vor- und Nachteile von Erziehung, Kindergarten und Schule diskutieren. Ich erwähne das nur, weil ich die Erfahrung gemacht habe, das "Kopfmenschen" wie ich, sich mit der KUBYmethode® schwerer tun als "Herzmenschen", die mehr auf ihr Gefühl hören als auf den Verstand. Beim Seelenschreiben® ist es aber unumgänglich auf seine Intuition zu vertrauen. Und genau das war mein Problem. Ich habe die Bücher von Clemens Kuby (sogar mehrmals) gelesen, habe das Videoseminar "Gesund ohne Medizin (GoM) mit der KUBYmethode®" gemacht und das erste Semester des KUBYstudiums® abgeschlossen, aber dennoch bin ich in der Praxis, in der Anwendung der Methode, nicht weitergekommen. Da ich aber absolut überzeugt von der Methode bin und ich sicher bin, dass es nur an mir lag, dass ich nicht weiterkam, habe ich mich entschieden auch noch das Basis Seminar Plus Vorort zu machen. Ein Vorort Seminar hat immer eine völlig andere Energie und ich kann mit Menschen persönlich sprechen. Menschen, die an dasselbe glauben wie ich und mich bestärken auf dem richtigen Weg zu sein und motivieren dranzubleiben. Bevor ich meine Erfahrung mit dem Seminar teile, möchte ich noch kurz erwähnen, dass ich an die Kontinuität des Lebens glaube. Da das ganze Universum aus Energie, aus Schwingungen, aus Frequenzen besteht und wir Menschen somit auch. Denn wir sind von diesem Universum ja nicht getrennt, sondern leben in ihm, sind ein Teil von ihm. Ich bin überzeugt, dass wir schon viele Leben vor diesem Leben hatten und noch viele weitere haben werden. Denn wenn wir sterben, stirbt zwar der Körper, aber nicht der Geist. Geist kann nicht sterben - Geist ist Energie, Geist ist Schwingung, Geist ist Frequenz. Ohne Geist kann der Körper nicht leben. Ich glaube an Reinkarnation, deshalb bitte nicht über den nachfolgenden Text wundern. Für manche ist dieses Thema vermutlich schlichtweg Quatsch. Ich fand es zwar immer spannend, habe früher aber auch nie dran geglaubt. Das hat sich aber zu 100% geändert, seit ich mich mit dem Thema näher beschäftige.


Die Intuition ist eine Seherin. Ihre Augen sehen die Wahrheit; ohne darüber nachzudenken. Vertrauen in meine Intuition haben - das habe ich im Vorort Seminar gelernt und dafür bin ich unendlich dankbar! Es hat mich in meiner Entwicklung einen riesigen Schritt weitergebracht. Wenn du wissen willst, wie ich das Seminar erlebt habe, dann lese gerne weiter.

 

Ich bin unendlich dankbar, dass ich das Seminar im Schloss Blumenthal überhaupt besuchen konnte. Meine Tochter ist sehr auf mich fixiert und ich konnte, seit sie auf der Welt ist, ohne sie nirgends hinfahren. Ich hatte auch diesmal das Gefühl, dass ich keine drei Nächte wegfahren kann. Davon abgesehen hatte mein Mann genau an diesem Wochenende einen Männerausflug geplant. Sie kurz zu meinen Eltern bringen war auch nicht möglich, da diese über 400 km weit entfernt wohnen. Aber ich habe das Glück Engel als Eltern zu haben - sie haben mich nach Blumenthal begleitet und auf ihre Enkelin geschaut, während ich im Seminar saß. An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön! Ich habe das Basis Seminar Plus gebucht, das bedeutet es startet Donnerstag Abend und endet Sonntag Nachmittag - eine Nacht mehr Zeit gegenüber dem normalen Basis Seminar zum Seelenschreiben®.

 

Donnerstag, 24. Januar 2019

Das Seminar startet um 18:00 Uhr im Seminarhaus, das außerhalb des Hotels liegt. Also laufe ich 20min vor Beginn vom Hotel durch den Schnee zum Seminarhaus. Es warten schon einige Menschen vor dem Seminarraum. Wera, die Freundin und Assistentin von Clemens Kuby, erklärt jedem Teilnehmer kurz das Wichtigste und gibt Arbeitsblätter und ein Namensschild mit. Ich betrete den Raum und bin erst mal sehr überrascht. Ich habe mit 10 bis höchstens 20 Teilnehmern gerechnet, hier stehen aber Stühle für fast 50 Personen. Wow, ich dachte nicht, dass so viele Menschen sich für alternative Heilmethoden interessieren. Ich suche mir einen Platz gegenüber der Eingangstür und setze mich neben einen Mann, der sich auch gleich vorstellt. Wir quatschen ein bisschen und erzählen uns gegenseitig, wie wir auf die KUBYmethode® gestoßen sind. Clemens Kuby begrüßt jeden Teilnehmer persönlich. Der erste Abend ist zur Projektfindung da, das heißt, welches Problem oder welche Krankheit - bei der KUBYmethode ist es kein Problem oder keine Krankheit mehr, sondern ein Projekt, denn Projekte kann man meistern - will ich bei diesem Seminar lösen bzw. heilen. Ich weiß nicht, welches Projekt ich für das Seminar wählen soll, da alle meine Projekte irgendwie zusamenhängen.. Ich entscheide mich dann aber für das erste Projekt auf meiner Liste, das Projekt das in diesem Moment meine Lebensqualität am meisten einschränkt - meine Wohnsituation. Zu diesem Thema habe ich zu Hause allerdings schon mal angefangen zu schreiben und bin nicht weitergekommen, deshalb frage ich Clemens Kuby um Rat, wie ich denn nun am besten vorgehen soll. Er gibt mir einen guten Tipp, den ich Nachts beim Seelenschreiben® auch gleich umsetze.

 

Freitag, 25. Januar 2019

Nach dem Frühstück, das übrigens sehr reichhaltig war (das Hotel bietet ein umfangreiches Frühstücksbuffet) startet um 10:00 Uhr der nächste Teil des Seminars. An diesem Tag komme ich in der Heilung meines Projektes nicht wirklich voran, deshalb fasse ich mich kurz. Im Seminar arbeiten wir unter anderem in Vierergruppen. Jeder liest das, was letzte Nacht im Alphazustand kam und niedergeschrieben wurde vor. Die anderen reflektieren den Text und geben ihr Feedback. Leider komme ich trotzdem nicht weiter. Nicht einmal Nachts beim Seelenschreiben® komme ich voran, ich habe die ganze Nacht durchgeschlafen...

 

Samstag, 26. Januar 2019

Dieser Tag ist für mich der Durchbruch in meinem Projekt! Nur die kleine Frage eines Seminarteilnehmers in der ersten Pause am Vormittag, ob ich offen für eine Rückführung wäre, bewirkt sozusagen einen Quantensprung! Endlich komme ich in meiner Szene weiter. Mein Projekt hat mit meinem Vorleben zu tun. Ich war im Körper meiner Ururgroßmutter. Ich erzähle dem Seminarteilnehmer dass ich nicht weiterkomme in meinem Projekt. Er fragt mich, ob er eine kleine Rückführung mit mir machen darf. Ich bin einverstanden. Ich mache also die Augen zu und er fragt micht, was ich sehe. Ich stehe in einem Raum, ich kann genau beschreiben wie dieser Raum aussieht. Er fragt mich was ich jetzt am liebsten tun würde. Ich sage: Umdrehen und gehen. Er: Dann mach das! Ich drehe mich in dem Bild das ich sehe um und will aus dem Raum gehen - plötzlich erschrecke ich, ich zucke richtig zusammen (auch in der Realität, nicht nur in der Vorstellung), mir bleibt fast die Luft weg und Tränen schießen in meine Augen. Ich, voller Panik: da steht jemand! Gänsehaut am ganzen Körper. Ich weiß genau wer es ist. Es ist mein damaliger Mann, aus jetziger Sicht mein Ururgroßvater. Ich mache sofort die Augen auf, weiter möchte ich jetzt nicht gehen, denn ich weiß genau, was er ihr/mir angetan hat. Am Nachmittag wiederholen wir die Übung in den Vierergruppen. Dieses Mal ist sozusagen eine Kollegin dabei; eine ganz liebe Frau, die ebenfalls die Ausbildung zur KUBYbegleiterin® macht. Sie ist allerdings schon weiter als ich, sie hat ihre Projekte bereits gelöst und hat schon mit dem 2. Semester angefangen. Sie ist bei diesem Seminar dabei, um zu lernen und Begleitgespräche zu üben. Mit ihrer Hilfe komme ich im Projekt noch einen großen Schritt weiter. Wir halten uns in der kleinen Gruppe an den Händen (das wird im Seminar immer so gemacht), ich schließe die Augen und atme tief ein und aus, um in den Alphazustand zu kommen. Ich bin wieder in diesem Raum. Dieses Mal sitze ich in einem Rollstuhl, der mitten im Zimmer steht. Ich bin alleine. Den ganzen Tag schon.

 

Meine Kollegin fragt (ich nenne sie nachfolgend KB für KUBYbegleiterin®): Du bist den ganzen Tag alleine in diesem Zimmer?

Ich: Ja.

KB: Ist es Tag oder Abend?

I: Es ist Tag.

KB: Ist es kalt oder warm?

I: Es ist kalt. Draußen liegt Schnee.

KB: Wie alt bist du?

I (fühle kurz rein): 36

KB: Es kommt niemand herein?

I: Nein.

KB: Stell dir vor es ist spät am Abend. Bist du immer noch allein?

I: Ja.

KB: Dann bleibst du die ganze Nacht alleine im Rollstuhl sitzen?

I: Nein.

KB: Kannst du da alleine raus?
I: Nein.
KB: Wer hilft dir?

I (Tränen kommen): Mein Mann.

KB: Dann ist jetzt also dein Mann im Raum. Was passiert gerade?

I: Er hebt mich vom Rollstuhl aufs Bett und zieht mir Schuhe und Kleid aus...

 

An diesem Punkt kommen mir schon wieder die Tränen und ich breche das Gespräch ab, weil ich genau weiß was kommt. Auch wenn es um mein Vorleben geht, möchte ich da nicht "öffentlich" weitermachen. Das Begleitgespräch geht übrigens länger, ich habe es hier etwas abgekürzt. Danach ist wieder Pause. Alle gehen Kaffee trinken. Ich bleibe im Seminarraum und muss das alles erst mal verdauen. Ich sehe mir die Bilder meiner Ururgroßeltern noch einmal an. Ich habe ein Fotobuch mit alten Bildern, das eine meiner Tanten in mühevollster Kleinarbeit zusammengestellt hat. Eine wundervolle Familienchronik und ein wertvoller Schatz. Meine Tante hat in dieses Buch auch einige Informationen geschrieben, unter anderem auch die Geburts- und Sterbedaten der Personen. Im Seelengespräch habe ich gesagt ich bin 36. Ich rechne kurz nach: meine Ururgroßmutter ist 1858 geboren. Plus 36 ... die Szene findet also im Jahr 1894 statt. Meine Ururgroßmutter hatte 7 Kinder. Ich sehe mir die Geburtsdaten der Kinder an. Meine Urgroßmutter Anna ist am 24.09.1894 geboren. Ich rechne 9 Monate zurück ... da war Winter. Plötzlich fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Mir wird plötzlich bewusst - ich bin in dieser Szene unbewusst genau am Zeugungstag meiner Urgroßmutter gelandet. Ich bekomme heute noch Gänsehaut, wenn ich an diesen Moment denke. Ich denke in dieser Pause noch viel nach und mir wir noch Einiges bewusst. Meine Ururgroßmutter litt an einem Herzfehler und an Wassersucht und war deswegen bewegungsunfähig. So wie sie am Morgen hingesetzt wird, muss sie den ganzen Tag sitzen bleiben. Auch in diesem Leben fühle ich mich manchmal wie gelähmt, bewegungsunfähig und unfrei - genau diese Gefühle hat meine Wohnsituation ausgelöst. Über diese Gefühle bin ich an die Ursache dieses Projektes gekommen. Nachts schreibe ich alles auf und gehe in der Szene noch weiter. Jetzt fehlt nur noch die Umschreibung der Szene, denn in der KUBYmethode®, in der alles auf der intuitiven Ebene passiert, die weder Zeit noch Raum kennt, ist es möglich eine schmerzvolle Szene zu ändern, auch wenn sie in der Vergangenheit oder im Vorleben passiert.

Sonntag, 27. Januar 2019

Heute ist der letzte Seminartag. Bezüglich meines Projektes tut sich an diesem Tag nicht mehr viel. Die Umschreibung werde ich in Ruhe machen, wenn ich wieder zu Hause bin. Das Seminar endet um 16:00 Uhr und ich fahre mit meiner kleinen Maus wieder nach Hause.


Mein Fazit und die Lösung meines Projektes

Ich bin unendlich dankbar, dass ich auf Clemens Kuby und die KUBYmethode® gestoßen bin! Das Vorort Seminar hat mich in der Anwendung der Methode unglaublich weiter gebracht, ich bereue keine Minute davon und es war jeden Cent wert! Nach dem Seminar war ich erst mal 3 Wochen krank. Mir ging es so schlecht, dass ich meine Umschreibung nicht gleich danach machen konnte. Nach den drei Wochen Krankheit ging es Schlag auf Schlag - das Projekt "Wohnsituation" hat angefangen sich zu lösen! Und das nach 5 Jahren (!) innerhalb kürzester Zeit. Ich bin ein wirklich sehr großer Skeptiker. Auch wenn alles, was Clemens Kuby in seinen Büchern schreibt bzw. in Interviews (die auf YouTube zu finden sind) und in den Videos der Ausbildung sagt, für mich absolut logisch und nachvollziehbar klingt - es ist etwas völlig anderes, die Wirkung der Methode am eigenen Leib zu spüren! Und das, ich muss es zu meiner Schande gestehen, obwohl ich die Umschreibung bis heute noch immer nicht gemacht habe. Ohne Umschreibung geht es meiner Meinung nach normalerweise nicht so einfach - in meinem Fall lag es vermutlich daran, weil mein Schmerzbild im Vorleben war. Ich habe ja bereits einen anderen Körper und ein anderes Leben. Bei mir hat es vielleicht gereicht, sich das alles einfach mal bewusst zu machen. Ich werde die Umschreibung allerdings doch irgendwann noch machen, einfach um das Projekt richtig abzuschließen. Wer weiß, vielleicht lösen sich damit ja auch noch andere Projekte.


Nachtrag

Mittwoch, 15. Mai 2019

Mein Projekt "Wohnsituation" hat sich nun vollständig gelöst. Wir beziehen Anfang Juni 2019 unsere neue Wohnung! Für mich ist das der eindeutige Beweis - die Methode funktioniert definitiv! Was ich noch erwähnen möchte - auch wenn ich froh bin, dass sich die Wohnsituation verändert hat, ich möchte keine Sekunde der letzten 5 Jahre missen. Ich habe in dieser Zeit so unendlich vieles lernen und daran wachsen dürfen, dafür bin ich unendlich dankbar. Ohne diese Erfahrung wäre ich nicht da wo ich jetzt bin. Es war natürlich auch nicht alles „schwierig“, ich habe unzählige wunderschöne Momente erleben dürfen; der wunderschönste und zugleich schmerzvollste Moment: meine Tochter hat in dieser „Wohnsituation“ das Licht der Welt erblickt, von daher ist und bleibt dieser Ort immer etwas ganz Besonders und in meinem Herzen! Es hat sich im Laufe der Zeit lediglich herausgestellt, dass er einfach nicht „unseres“ ist. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Bea (Donnerstag, 23 Mai 2019 20:58)

    Wow! Das ist ja wirklich beeindruckend, was da in dir schlummerte. Wie schön du das geschrieben hast. Vielen Dank und ich wünsche Dir weiterhin ein gesundes und gutes Leben.

  • #2

    Rita (Samstag, 25 Mai 2019 18:18)

    Lieben Dank für deinen Kommentar Bea! Ich freue mich, dass dir der Artikel gefallen hat. Ich wünsche dir auch nur das Allerbeste :)